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Reisebericht Pfundstour 2009

Reisebericht Pfundstour

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Am Mittwoch den 10.06.09 ging es endlich los nach Pfunds in den Gasthof zur Post.
Die meisten waren bis 17:30 gut angekommen. Nach großem Hallo und einem guten Abendessen, sowie einem vom Hotel ausgegebenen Begrüßungsschnaps setzten wir uns bei Livemusik in die Lobby (es sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass es jeden Abend Livemusik gab) und besprachen die Route für den nächsten Tag. Als die Nachzügler auch eingetroffen waren, haben wir die im Voraus ausgetüftelte Route fertig ausgearbeitet und sind zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen.
Am nächsten Morgen sind wir pünktlich, nach einem ausreichenden und abwechslungsreichen Frühstück, mit 10 Motorrädern und 11 Leuten losgefahren. Unsere Tour für diesen Tag sah folgendermaßen aus:
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Am Reschensee (an diesem bekamen wir gleich den ersten Schock der Ausfahrt, das Wahrzeichen der Stadt, der Kirchturm, stand im Trockenen. Das Wasser war abgestaut. Der Turm wird restauriert) – vorbei Richtung Meran ins Martelltal (dort besichtigten wir eine Hotelruine, diese Sehenswürdigkeit kam bei manchen Bikern nicht so gut an, was aber bestimmt am Hunger lag) dort aßen wir danach lecker zu Mittag.
Wir waren an diesem Tag wirklich verblüfft, denn ein junger Mann hat uns gezeigt, dass man mit einer 400er Supermoto auf den Passstraßen wirklich super zurechtkommt, und eigentlich der Schnellste und Wendigste ist.
Nach dem Essen ging es über den Ofenpass (den wir bis auf (ganze) sechs Autos (fast) für uns hatten, ja wir waren echt erstaunt und die Strecke hat dadurch noch mehr Spaß gemacht) und über Scuol zurück zur Unterkunft.
Die Landschaft auf dieser Tour war wirklich schön, leider hat davon nur der einzige Sozi an diesem Tag wirklich etwas mitbekommen, da die Fahrer mit den wirklich geilen Strecken und Kurven beschäftigt waren.
Die drei Spätanreiser, sowie unsere Wanderer waren auch schon zurück, und wir setzten uns alle zusammen in den Biergarten und warteten auf das Abendessen.

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Nach dem Essen gab es für alle ein Ausfahrt-T-Shirt. Das fand unser Kellner so gut, dass er gleich mal eine Runde Jägermeister brachte. Als wir in unserer „Kampfmontur“ in der Lobby des Hotels gelandet waren, ging es mal wieder an die Streckenbesprechung für den nächsten Tag.

Als erstes führte uns die Freitagsausfahrt nach Samnaun. Die dortige Einkaufstour war allerdings nach nicht mal ganz einer Stunde schon wieder beendet, da alle zurück auf die Straße wollten. Wir waren mit 11 Motorrädern und 13 Leuten unterwegs. Von Samnaun aus ging es über die Piller Höhe durchs Ötztal in Richtung Timmelsjoch, und von dort auf den Sölden-Gletscher.
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Nachdem alle erfolgreich die freilaufenden Kühe, die mitten auf der Straße standen  umfahren  hatten,  konnten wir endlich die Gletscherstraße hochfahren. Da wir fast alleine unterwegs waren, konnten sich auch die Fahrer die Umgebung etwas genauer anschauen. Etwa auf halber Höhe gab es einen kleinen Gletschersee der richtig türkises Wasser hatte. Als wir oben angekommen sind, lag  noch viel Schnee auf der Aussichtsplattform (2800m).

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Nach ein paar schnellen Fotos (es war wirklich noch arschkalt) sind wir wieder zur Skistation runtergefahren. Dort gab es ein schnelles Mittagessen. Als wir wieder im Tal angekommen sind und uns die Sonne aufgetaut hatte, waren wir alle froh, dass wir einen so schönen sommerlichen Tag hatten.

Von Ötz Richtung Kematen über den Kühtaisattel ging es nach Imst, und von da aus wieder über Piller Höhe zurück nach Pfunds.
Als wir im Hotel ankamen, war es schon 19:00 und wir waren erledigt. Nach kurzem „frisch machen“ ging es dann auch schon zum Abendessen. Nach dem Essen stand (wie immer) die Planung für den nächsten Tag an. Da wir am Samstag mit 12 Motorrädern losziehen wollten, beschlossen wir uns in zwei Gruppen aufzuteilen. Nach einigem Hin und Her und dreimaligem Einteilen der Gruppen standen diese endlich fest, und alle freuten sich auf den nächsten Tag.

img_1296-stilfserjochAm nächsten morgen ging es mit halbstündigem Abstand endlich mit der Samstagstour los. Erster Treffpunkt: Stilfser Joch (oben natürlich).
Über den Reschen Pass ging es also bei strahlendem Sonnenschein zu unserem ersten Ziel an diesem Tag. Da es am „Aufstieg“ eine Baustellenampel gab, sind natürlich alle gleichzeitig losgefahren. Wir wurden Zeugen, dass man auch mit 4-5 Motorrädern im Pulk noch „locker“ um eine Kehre rumkommt, und auch mit drei Motorrädern nebeneinander ein Auto überholen kann…

Jedenfalls sind alle heil und gut oben angekommen. Als wir am Stilfser Joch ankamen, erwartete uns das pure Chaos. Motorräder, Autos und Fahrräder zu Hauf.
Wie vereinbart haben wir uns mit den anderen getroffen und waren uns ziemlich einig, dass man das Stilfser Joch am Samstag doch für Autos und Fahrräder (die auch immer mindestens zu zweit nebeneinander hergefahren sind) sperren sollte. Wir würden auch den Sonntag dafür opfern.
Unser nächster Treffpunkt war Livigno um gemeinsam Mittag zu essen.
Von Stilfser Joch  ging es wieder mit einigem Abstand zwischen den Gruppen los, über Bormio, den Passo di Foscagno und den Passo d’Eira nach Livigno.
Wer konnte schon ahnen, dass die beiden Gruppen aus unterschiedlichen Richtungen kamen und das es in einem kleinen Kaff gleich zwei Kreisverkehre und zwei Agip-Tankstellen innerhalb von 500 m gibt???
Jedenfalls haben wir uns dann nach halbstündigem Suchen doch noch in der Pizzeria gefunden, und dann wirklich lecker zusammen gegessen.

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Nächstes Ziel war Pfunds.
Es ging über Forcola di Livigno Richtung St. Moritz am Oberen Gardin vorbei und über Scuol zurück.
Auch an diesem Tag sind alle Wohlbehalten, und ohne einen Unfall ins Hotel zurückgekommen.
Am nächsten Tag stand leider schon die Heimreise auf dem Plan, und so wurde mal wieder an einer schönen Heimroute getüftelt.
Nach langem überlegen kamen wir dann zu dem Schluss, dass alle die noch Lust dazu hatten über die Silvretta Hochalpenstraße nach Hause fahren könnten.
Da dieser Plan nun gefasst war, war allen klar, dass wir wohl sehr früh aufbrechen mussten.

Am Sonntag machten wir uns also um 8:20 mit 7 Motorrädern (unsere zwei Langschläfer wollten später lieber den direkten Weg nach Hause nehmen) und zwei Sozis, nach zügigem Verabschieden von unseren Autofahrern auf den Weg.
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Über Landeck ging es dann zur Silvretta Hochalpenstraße. Diese Route war wirklich eine super Idee. Allen machte diese kleine Zusatztour riesig Spaß, und da wir so früh losgefahren sind war auf den Straßen auch noch nicht so viel los. Das sollte sich aber noch ändern. Über Bludenz und Faschina ging es nach Bregenz. Nach einem kurzen Tank- und Snackstopp ging es dann auf die Autobahn. Und dort erwartete uns das größte Kontrastprogramm der ganzen Ausfahrt. Stockender Verkehr und Stau wo man nur hinsah. Zum Glück waren wir ja aber alle mit den Bikes unterwegs und konnten uns so schneller fortbewegen als der Rest. Um ca. 16:30 waren dann alle wieder gut zu Hause bei ihren Lieben angekommen.

 

Es hat allen sehr gut gefallen und auch die Leute haben wunderbar zueinander gepasst.
Wir hoffen, dass wir das irgendwann wiederholen können.

Zum Schluss möchte ich euch noch ein paar wahre Worte mit auf den Weg geben, die uns doch ein wenig geholfen haben:
„Auf Einzelschicksale können wir leider keine Rücksicht nehmen!“

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Lady Tour 2008

Hallo alle ihr da draußen.

Wir sind von unserer Frauenausfahrt zurück und haben an euch gedacht. Wir haben ein paar Fotos geschossen.
Es sind zwar nicht besonders viele, aber immerhin… wir haben welche.
Das Wetter war super affengeil. Nur Sonnenschein und richtig warm. Und das
zu Pfingsten. Klasse. So was sind wir eigentlich nicht gewohnt, aber wir nehmen was wir kriegen können.

Also, wir waren in den Vogesen, die sich zum Motorradfahren so richtig gut eignen.
Bei Colmar über die Grenze und dann Richtung Col de la Schlucht, nach Süden Col du Herrenberg, Col d`Hahnenbrunnen… bis Cernay. Dann über Col du Hundsrück Col du Ballon langsam wieder nach Norden.
Travexin, Wildenstein, Colline de Feignes, wieder über Col de la Schlucht heim Richtung Deutschland.
Wir waren zwar anschließend richtig geschafft, aber auch so richtig froh, dass wir alles ohne Probleme und Pannen bewältigt haben. Die Strecke war klasse und ein wenig anspruchsvoll. Doch wenn wir wieder in der Nähe sein sollten, dann werden wir wieder über die Vogesen fahren. Vielleicht halten wir auch mal wegen den Sehenswürdigkeiten an und nicht nur wegen dem Durst…
Aber ich bin mir dessen nicht so sicher. Schließlich ist man mit dem Motorrad
unterwegs und das heißt, dass man an nichts anderes denkt als an Motorradfahren.
Zumindest geht es uns so. Mag sein dass wir die einzigen sind die so denken, aber das ist uns egal. Es hat uns riesig Spaß gemacht an dem Wochenende und nächstes Jahr zu Pfingsten werden wir drei Mädels wieder irgendwo unterwegs sein und Kilometer “fressen”. Denn jedes Jahr zu Pfingsten machen wir unsere LADY-TOUR.

Grüße von Anke R., Carmen M. und Mariska H.

Bleibt im Sattel… Tschüss.

 

Geschrieben von Anke R.